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Januar

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute, Gesundheit und viel Glück für die Umsetzung der guten Vorsätze. Die Zeit hat uns erneut eingeholt. Die Stadt Parma konnte aufgrund der allseits bekannten Sparzwänge erst jetzt das Opernprogramm bekanntgeben. Dies hat u n s  in zeitliche Bedrängnis gebracht. Das Teatro Regio wird in dieser Saison lediglich zwei Opern bespielen und zwar "Aida" und "Stifelio" von Giuseppe Verdi. Natürlich werden diese Opern mehrfach aufgeführt.

Im Hinblick auf die vielen Termine im Verein, haben wir uns entschlossen, eine Opernreise mit der Aufführung der "Aida" in der Zeit vom 09. bis 13. Februar 2012 anzubieten. Die Anreise kann wie in all den Jahren jeder Teilnehmer individuell gestalten, d.h. per Flug, Bahn oder PKW. Wir werden in dem 4-Sterne Hotel "Stendhal" mit Halbpension (reichhaltiges Frühstück und Abendessen mit einem 1/4 Liter Wein sowie einer kleinen Flasche Mineralwasser) untergebracht sein. Das im Zentrum gelegene Hotel dürfte bereits vielen bekannt sein. Der Preis beträgt pro Person 62,50 € im Doppelzimmer und 75,00 € im Einzelzimmer. Weitere Informationen sind telefonisch bei der Geschäftsstelle (Tel.: 35 000) erhältlich.

Verdi-Chor vom 23.11.2012 bis 26.11.2012 in Worms

Wie im letzten Rundschreiben bereits bekanntgegeben, wird in der Zeit vom 23.11.2012 bis 26.11.2012 der Verdi-Chor in Worms sein.
Der weltbekannte Verdi-Chor, der schon in allen Kontinenten auftrat, war bereits 1992, 1996, 2002 und 2006 im Wormser Theater und wird in diesem Jahr wieder zu Gast in unserer Stadt sein. Die Gage - vorausgesetzt der Kulturausschuss stimmt im Frühjahr 2012 meinem Vorschlag zu - wird von der Kultur- und Veranstaltungs-GmbH - Abteilung Theater übernommen. Dies ist natürlich noch nicht alles. In all den obengenannten Jahren haben wir die Unterkunft und teilweise auch Verpflegung in unseren Familien ermöglicht.

Das haben wir immer getan, um Kosten für die Stadt und unseren Verein zu sparen. Dies gilt auch für das Rahmenprogramm. Es war zwar immer mit großen Mühen verbunden, aber dennoch im Endergebnis erfolgreich.

Deshalb darf ich schon heute  a l l e  bitten, sich mit ganzer Kraft für dieses großartige Vorhaben einzusetzen und "Türen sowie Häuser zu öffnen".
Hier geht es nicht darum, diejenigen Mitglieder zu überfordern, die keine Unterbringungsmöglichkeit besitzen, aber ohne Mitwirkung durch bürgerliches Engagement ist dieses Projekt aus Kostengründen nicht zu "stemmen". Die Sprachbarriere war erfahrungsgemäß in den vorangegangenen Jahren nie ein Hindernis. In diesem Jahr wird dies in den Rundschreiben immer eine zentrale Rolle spielen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass man  a l l e  zu diesem dreitägigen "Abenteuer" ermuntern muss. Ein Anmeldeabschnitt für die Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für die Gäste liegt diesem Rundschreiben bei.


Dezember

Das letzte Rundschreiben in diesem Jahr war auch so als solches angedacht, aber die neuesten Ereignisse erfordern eine sofortige Aktion und keine verspätete Reaktion. Mir ist es nach monatelangen Gesprächen in Parma und Worms gelungen, dass der Verdi-Chor aus unserer Partnerstadt vom 23. bis 26. November 2012 in Worms weilen wird. Der weltbekannte Verdi-Chor, der schon in allen Kontinenten auftrat, war bereits 1992, 1996, 2002 und 2006 im Wormser Theater und wird im nächsten Jahr wieder zu Gast in unserer Stadt sein. Die Gage - vorausgesetzt der Kulturausschuss stimmt im Frühjahr 2012 meinem Vorschlag zu - wird von der Kultur- und Veranstaltungs-GmbH - Abteilung Theater übernommen. Dies ist natürlich noch nicht alles. In all den obengenannten Jahren haben wir die Unterkunft und teilweise auch Verpflegung in unseren Familien ermöglicht. Das haben wir immer getan, um Kosten für die Stadt und unseren Verein zu sparen. Dies gilt auch für das Rahmenprogramm.
Es war zwar immer mit großen Mühen verbunden, aber dennoch im Endergebnis erfolgreich.

Deshalb darf ich schon heute  a l l e  bitten, sich mit ganzer Kraft für dieses großartige Vorhaben einzusetzen und "Türen sowie Häuser zu öffnen".
Hier geht es nicht darum, diejenigen Mitglieder zu überfordern, die keine Unterbringungsmöglichkeit besitzen, aber ohne Mitwirkung durch bürgerliches Engagement ist dieses Projekt aus Kostengründen nicht zu "stemmen". Die Sprachbarriere war erfahrungsgemäß in den vorangegangenen Jahren nie ein Hindernis. Im kommenden Jahr wird dies in den Rundschreiben immer eine zentrale Rolle spielen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass man  a l l e  zu diesem dreitägigen "Abenteuer" ermuntern muss.

Im Anhang das entsprechende PDF mit der Bereitschaft um Unterbringungsmöglichkeiten.


November

Die Situation in Parma hat sich wieder beruhigt. Bis zu den Neuwahlen im Mai 2012 werden die Amtsgeschäfte von einem von der Regierung in Rom eingesetzten Präfekten kommissarisch geführt. Seit wenigen Tagen ist der neue Präfekt, Frau Commissario Anna Maria Cancellieri, mit ihrem Stab im Rathaus zu Parma. Sie ist für mich keine Unbekannte, weil sie im Jahre 1994 in einer ähnlich gelagerten delikaten Situation schon einmal vorübergehend die Amtsgeschäfte in Parma übernahm. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als sie zum zehnjährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Worms und Parma, weil sie selbst verhindert war, ihren Vertreter zur Feierstunde in das Schloss Herrnsheim entsandte, um dort die Laudatio zu halten. Dieser Sachverhalt hatte mir im Vorfeld der damaligen Feier viel Kopfzerbrechen bereitet. Aber nun schauen wir nach vorne. Der Wahlkampf um das höchste Amt der Stadt ist in vollem Gange. Die Kandidaten beginnen sich zu positionieren.

Unsere Abruzzenreise, diesmal mit einer kleinen Gruppe, war ein großes Erlebnis. Für mich wahrscheinlich eine der schönsten Reisen in den letzten 35 Jahren, seit ich solche Reisen organisiere. Großartige Führungen, grandioses Hotel, keine Nebenkosten, weil Wein und Wasser auf dem Tisch bereitstand und das Meer vor der Tür. Also dies war nicht zu überbieten. Auch eine Panne der Luftfahrtgesellschaften haben wir gemeinsam mit Bravour gemeistert.

Unsere Tagesfahrt in das Solmser Land im Taunus war mit 45 Personen wieder sehr gut frequentiert. Wolfgang Grün als Organisator hatte alle Vorbereitungen getroffen und selbst Führungen durchgeführt. Unser Weg führte uns in das schmucke Braunfels und am Nachmittag zur Burg Greifenstein. Ihm gebührt ein großer Dank in der Hoffnung, dass er im nächsten Jahr wieder ein interessantes Ziel finden möge.


Oktober

Der Deutsch-Italienische Freundschaftskreis Worms/Parma hatte in diesem Jahr die wunderschöne Region der Abruzzen in Mittelitalien ausgewählt. Die Gruppe hatte ein anspruchsvolles Programm zu absolvieren, das unter der Leitung Vereinsvorsitzenden Hans-Joachim Rühl stand. Unser erster Ausflug führte uns das schmucke Städtchen Atri, das zu den ältesten und schönsten Zeugnissen mit einer gut erhaltenen Bausubstanz der Abruzzen gehört. Die Kathedrale Santa Maria Assunta von Atri ist ein beeindruckendes Bauwerk mittelalterlicher Sakralarchitektur. Wir durchquerten dann die "Calanchi", wo wir die typischen Erosionen des Appenin zu Gesicht bekamen. Ein Besuch in einer Ölmühle zeigte die Verarbeitung der Oliven nach vorgeschriebenen EU-Gesetzen. Der zweite Tag führte uns zur Festung Civitella del Tronto.
Sie erhebt sich in 600 Meter Höhe auf einem Plateau eines gewaltigen Travertinfelsens und gehörte ca. 1000 Jahre zum päpstlichen Kirchenstaat. Sie stellt eine der beachtlichsten Festungen auf italienischem Boden dar.
Bis zur Einigung Italiens im Jahre 1861 war sie letzte Bastion des Widerstandes der Familie Borbone gegen die Piemonteser. Neben dem rein kulturellen kam auch die Verkostung von abbruzesischen Weinen nicht zu kurz.
Die Besichtigung von Sulmona, auch bekannt für die Bonbonherstellung, ist die Heimat des Dichters Ovid.
Der Palazzo dell`Annunziata, das gotische Stadttor Porta Napoli und die lebhafte Piazza Garibaldi standen auf dem Programm Von dort fuhren wir weiter in den Urlaubsort Scanno, der inmitten einer herrlichen Hochgebirgslandschaft und über einem zauberhaften See liegt. Eine Vesper mit abruzzesischen Käsesorten beschloss einen wiederum erlebnisreichen Tag. Wir setzten unsere Reise nach Castelli fort, dem Zentrum der Majolikaherstellung der Abruzzen. Sie geht auf das ausgehende 17. Jahrhundert zurück. Die natürlichen Voraussetzungen für diese lokale Kunst war der Wasserreichtum. Unser Weg führte uns auf den 2900 Meter hohen Gran Sasso. In dieser herrlichen Landschaft wurden berühmte italienische Filme mit Bud Spencer und Terence Hill gedreht. Ein Mittageesen in freier Gottes Natur auf 2 100 Meter Höhe machte diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der letzte Tag bescherte uns wieder neue Eindrücke. Entlang der Küste fuhren wir zur Wallfahrtskirche San Giovanni in Venere, eine Klosterkirche die in 1200 baulich begonnen wurde und dem Orden der Passionisten seit 1954 gehört. Seitdem wurde sie mühevoll restauriert.
Anfangs lebten hier 80 Mönche, heute nur noch eine Handvoll. Unsere Reise neigte sich dem Ende. Das urtümliche Stadt Lanciano (siehe Bild) mit seinen angenehmen Lokalen und einer pulsierenden Piazza Plebiscito war unser letztes Etappenziel. Sie ist seit der Antike eine Handelzentrum. Bei Restaurierungsarbeiten fand man um 1100 eine Madonnenskulptur. Nach ihr wurde die Kirche Santa Maria del Ponte geweiht und die angrenzende Annunziata durch eine päpstliche Bulle in 1533 als gleichwertig anerkannt.
Bei einem fröhlichen Abschiedsessen auf einem Bauernhof mit lokalen Spezialitäten unter musikalischer Begleitung klang eine erlebnisreise Reise mit einer kleinen und angenehmen Gruppe aus. Lufthansa und AlItalia brachten die Wormser wieder in ihre Heimatstadt.

Die Gruppe in Lanciano auf der Piazza Plebiscito

Zum Foto. Die Gruppe in Lanciano auf der Piazza Plebiscito


September

Der lauwarme Sommer neigt sich dem Ende zu. Dennoch ging es in Parma im Rathaus "heiß" her. Oberbürgermeister Pietro Vignali hat die Stadtregierung nach einigen unüberbrückbaren Querelen umgebildet. Er hat bei der Neuformierung des Stadtvorstandes die internationalen Beziehungen und damit auch die Partnerschaft Worms/Parma zur "Chefsache" gemacht, was mich sehr gefreut hat. Ich selbst war im Juli neun Tage in Parma und an vielen Vermittlungsgesprächen zwischen allen politischen Kräften des dortigen Stadtrates beteiligt, um von
"außen" zu versuchen, einige Wogen zu glätten. Über die Gründe kann ich gerne bei unserem nächsten Stammtisch berichten.
In die Straßen- bzw. Platzbenennungen aller Partnerstädte ist durch unsere Initiative Bewegung gekommen. Darüber werde ich erst offiziell berichten, wenn dieser Punkt auf der Tagesordnung des Rates der Stadt Worms zur Beschlussfassung steht. Bei all den Mühen um die Erhaltung und Vertiefung der Partnerschaft zwischen Worms und Parma, wird es einem auf politischer Ebene nicht immer leicht gemacht. Aber lassen wir das !


Juli

Die Monate Mai und Juni waren von vielen Aktivitäten geprägt, die bei einigen von uns an die physische Belastbarkeit gingen. Ich meine damit, die Veranstaltungen selbst scheinen für den Betrachter sehr einfach, aber für Insider mit viel Mühen verbunden. Schließlich will man bei unseren Gästen eine "bella figura" abgeben!

Vom 12. bis 15. Mai 2011 war die Feuerwehr aus Borgotaro zu Gast in Worms. Dort hat sich nicht nur unter den Kameraden die Freundschaft weiter gefestigt, sondern auch zwischen den beiden Feuerwehrkommandanten Dr. Francesco Martino aus Parma-Stadt und Klaus Feuerbach von der Wormser Hauptfeuerwache. Übrigens haben sie sich schon privat besucht.

Vom 20. bis 23. Mai 2011 gastierte der Frauenchor "Cuator Stagion" im Theater und sang Volkslieder aus Parma. Mit den Damen organisierten wir ein buntes Rahmenprogramm.

Vom 01. bis 05. Juni 2011 besuchte eine Stadtratsfraktion unsere Partnerstadt und konnte sich von deren Originalität und Lebendigkeit überzeugen. Auch dort wurde ein buntes Rahmenprogramm organisiert. Die "Via Worms" wurde ebenso besichtigt und beeindruckte durch ihre Länge und Breite im Zentrum Parmas. Damit hat sich die Frage einer Parma-Straße oder -platz in Worms nicht gelöst. Mit meinem verständlichen Vorstoß habe ich bei vielen Wormsern Befürworter gefunden. Mein Vorschlag, das Plätzchen am Theater entsprechend zu benennen, bleibt zur Zeit noch ungehört. Die Stadt Giuseppe Verdis und Arturo Toscanisis würde sich geehrt fühlen! Hier braucht niemand eine Adressen- und Postleitzahl-Änderung vorzunehmen. In unserer Partnerstadt werde ich zunehmend fragend angeschaut! Vielleicht sollten sich unsere Mitglieder in Form von Leserbriefen dazu einmal äußern.

Vom 23. bis 26. Juni 2011 war der älteste Karnevalsverein unserer Stadt, die "Wormser Narrhalla", - gegründet 1840 - auf Besuch in unserer Partnerstadt.

24. Juni 2011 - Verleihung der italienischen Staatsbürgerschaft an Ingrid und Hans-Joachim Rühl. In einer ergreifenden Zeremonie nahmen die Wormser Narrhalla und viele Bürger Parmas im besetzten Ratssaal an diesem bedeutenden Ereignis der Partnerschaftsgeschichte teil. Auf Wunsch vieler Bürger und der offiziellen Stadt Parma verlieh Staatspräsident Giorgio Napolitano diese höchst seltene Auszeichnung.


April

das Heringsessen am Aschermittwoch fand erfreulicherweise mit 45 Personen im Ristorante "Capri" (früher "Carlo") einen beachtlichen Zuspruch. Der Eigentümer Carlo Esposito sorgte mit dem neuen Pächter des "Capri" für einen reibungslosen Ablauf und gute Fischqualität. Dafür herzlichen Dank ! Wir kommen wieder !
Wir möchten Sie über die Ergebnisse der letzten Mitgliederversammlung vom 08. April 2011  informieren. Der Vorsitzende berichtete über die Aktivitäten des Jahres 2010. Von den Kassenprüfern wurde eine einwandfreie Führung der Kasse bestätigt. Die Mitglieder genehmigten einstimmig die Entlastung der Schatzmeisterin. In der Aussprache wurde die unzureichende Beteiligung am Weihnachtsstammtisch und die damit verbundenen Kosten angesprochen. Sollte der nächste Weihnachtsstammtisch wieder durch mangelnde Beteiligung"glänzen", müssen wir für 2012 nach kostengünstigeren Lösungen suchen. Nach der Aussprache wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. Leider musste unsere bisherige Schriftführerin Heidi Mathieu nach über einem Jahrzehnt aus persönlichen Gründen dieses Amt freiwillig aufgeben. Unser Vorsitzender bedankte sich für das große Engagement und als Zeichen der Verbundenheit überreichte er einen Blumenstrauß. Ebenso ist Heidi Mathieus Ehemann zu danken, der sich als "stiller Mitarbeiter" auszeichnete. Für dieses nicht leichte Amt stellte sich freundlicherweise Birgit Przybilla zur Verfügung. Die Mitglieder wählten sie einstimmig in das neue Amt.

Zum Abschluss gab der Vorsitzende einen Überblick über die vorgesehenen Ereignisse im Jahre 2011, die wir Ihnen hier präsentieren möchten.

 

 
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